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Bedienung
SMA Solar Technology AG
46
REDUCERBOX-BA-BDE121015
Bedienungsanleitung
8.7.5 Allgemeine Systemzustände einstellen
1. Als „Installateur“ anmelden.
2. Im Kontextmenü „Zustandskonfiguration“ wählen.
3. Im Feld „Fehlertoleranzzeit“ die gewünschte Fehlertoleranzzeit in Sekunden eintragen, ab wann
ein ungültiger Eingangszustand als Fehler erkannt wird. In der Praxis kann es dazu kommen,
dass beim Zustandswechsel kurzzeitig ein ungültiger Eingangszustand vorliegt, wenn z. B. zwei
Relais gleichzeitig für 1 s anziehen. Die Fehlertoleranzzeit sollte so groß gewählt werden, dass
durch diese Übergangszustände keine Fehlermeldungen generiert werden.
4. Im Feld „Entprellzeit“ die gewünschte Entprellzeit in Millisekunden eintragen. Der Wert gibt an,
wie lange ein Signal mindestens an einem Eingang anliegen muss, damit es als solches erkannt
wird und dann vom System weiterverarbeitet werden kann. Diese Einstellung verhindert, dass
kurze Impulse, welche durch mechanisches Kontaktprellen verursacht werden, während des
Zustandübergangs irrtümlich als Signal erkannt werden.
5. Im Feld „Zeitintervall bei veränderter Vorgabe“ das Zeitintervall in Sekunden eingeben, in dem
der Steuerbefehl an die registrierten Sunny WebBoxen gesendet werden soll, nachdem sich die
Vorgabe des Rundsteuerempfängers geändert hat. Nachdem die Vorgabe erreicht ist, springt
die Power Reducer Box in den Status „Zeitintervall bei konstanter Vorgabe“.
Beispiel: Bei einer Eingabe von 60 Sekunden würde nach der Änderung der Vorgabe die
Power Reducer Box alle 60 Sekunden einen Steuerbefehl mit dem veränderten Vorgabewert
an die registrierten Sunny WebBoxen aussenden.
6. Im Feld „Zeitintervall bei konstanter Vorgabe“ den Faktor wählen, mit dem der Wert des
„Zeitintervalls bei veränderter Vorgabe“ multipliziert werden soll.
Das „Zeitintervall bei konstanter Vorgabe“ gibt an, in welchem Takt der Steuerbefehl an die
Sunny WebBoxen gesendet werden soll, wenn die Vorgabe des Rundsteuerempfängers erfüllt
ist.
7. Im Feld „max. Änderung bei Leistungsanstieg“ die maximale, prozentuale Änderung pro Minute
nach Aufhebung einer Wirkleistungsbegrenzung eintragen
(Anforderung für das Wiederzuschalten von Anlagen am 20 kV Netz: max. 10 % der
Anschlusswirkleistung pro Minute.)
*
.
8. Im Feld „max. Änderung bei Leistungsabfall“ die maximale prozentuale Änderung pro Minute
nach einer Aufforderung zu einer Wirkleistungsbegrenzung eintragen.
9. Im Feld „Bezugsparameter“ den Bezugsparameter der Wechselrichter eintragen. Der
Bezugsparameter gibt an, auf welchen Wert sich die Wirkleistungsbegrenzung bezieht.
Vergewissern Sie sich, dass Ihre angeschlossenen Wechselrichter den eingestellten
Bezugsparameter unterstützen (siehe „Kompatibilitätsliste“).
10. [Speichern] wählen.
☑ Die Konfigurationen sind gespeichert.
*
Technische Richtlinie „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
e. V. , Juni 2008